Referenzen

Link Sp. z o.o.

Mit technologischen Innovationen gestärkt aus der Krise hervorgehen

Die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der letzten Zeit haben den Konkurrenzdruck in der Transport- und Logistikbranche noch einmal verschärft. Viele Unternehmen sind mehr denn je auf Effizienzsteigerungen und eine Optimierung ihrer Arbeitsprozesse angewiesen. Der Transportdienstleister Link Sp. z o.o. setzt gezielt auf Investitionen in technologische Innovationen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Frachtpapiere werden online übermittelt - Verkürzung der Zahlungsziele

Kleine blaue Punkte bewegen sich auf einer Karte am Bildschirm in alle Richtungen. Deutlich sind die britischen Inseln, Nordfrankreich, die Niederlande und Belgien zu erkennen. Jaroslaw Renclawowicz, Leiter des Disponententeams, sitzt am Monitor seines Rechners und wählt mit einem Mausklick einen Lkw in der Nähe von London aus. „Von diesem Fahrer habe ich gerade eine Ablieferbestätigung für seine Lieferung bekommen", sagt er und ergänzt: „Früher mussten wir Tage oder nicht selten Wochen auf die Rückkehr des Fahrers warten. Heute haben wir mit unserem Bordcomputer und dem daran angebundenen Dokumentenscanner unmittelbar nach dem Einscannen Zugriff auf Lieferscheine und Frachtpapiere. Damit können wir direkt nach der Auslieferung der Ware die Rechnungen erstellen und so die Zahlungsziele verkürzen." Der Vorstand des Transportunternehmens Link hatte sich im vergangenen Jahr für das Telematiksystem CarCube von Punch Telematix entschieden. Dieses besteht aus einem Bordcomputer, optionalen Peripheriegeräten wie einem Dokumentenscanner sowie einer webgestützten Backoffice-Anwendung und ermöglicht eine europaweite Datenübermittlung in Echtzeit. 

Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Der Transportdienstleister Link setzt bereits seit dem Jahr 2002 Telematiksysteme zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ein. Um sich auf die aktuellen Erfordernisse des internationalen Marktes einstellen zu können, suchte das auf Komplettladungen nach und aus Westeuropa spezialisierte Unternehmen Anfang 2009 nach einem neuen, technisch leistungsfähigeren Flottenmanagementsystem. „Gerade in Zeiten der Krise sehen wir in Investitionen in die technologische Infrastruktur eine Möglichkeit, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen", sagt Dariusz Danielewski, Transportdirektor. Das Ziel von Link war es, mit einem leistungsfähigeren Telematiksystem nicht nur Zahlungsziele durch direktes Einscannen der Lieferscheine zu verkürzen, sondern auch laufende Kosten durch Aufzeichnung, Auswertung und Analyse der Lkw-Verbrauchsdaten zu reduzieren. 

Marktanalyse, Entscheidung und Implementierung

Nach einer Analyse der Produkte führender Telematikanbieter und einem halbjährigen Testlauf mit vier Lkw, entschied sich Link für den CarCube von Punch Telematix. „Wir haben alle Telematikanwendungen auf Herz und Nieren geprüft. Der CarCube hat sich mit innovativen Funktionen wie der störungsfreien GPRS-Datenkommunikation, dem digitalen Fahrstilassistenten zur Optimierung des Fahrverhaltens sowie dem Dokumentenscanner klar gegen die Konkurrenz durchgesetzt", sagt Danielewski. Innerhalb von nur zwei Monaten und bei laufendem Betrieb wurden 200 Lkw von Mitarbeitern von Punch Telematix mit dem Bordcomputer ausgestattet. Durch die bereits bestehende Schnittstelle mit der Speditionsoftware von InterLAN verlief die anschließende Implementierung schnell und problemlos: Im Dezember 2009 war der Einbau der Bordcomputer abgeschlossen. Im Januar 2010 konnte Link mit dem System online gehen.

Offenheit des Systems

Mit der Einführung eines neuen, technisch leistungsfähigeren Flottenmanagementsystems hat sich Link auf die aktuellen Erfordernisse des Marktes eingestellt. Doch was heute gilt, kann morgen schon wieder überholt sein. Deshalb kommt der Offenheit des Flottenmanagementsystems eine entscheidende Bedeutung zu. Mit dem CarCube setzt das Unternehmen gezielt auf ein System, dass auf offenen Standards aufgebaut wurde. Es basiert auf einer modularen und skalierbaren Architektur und kann so nahtlos in bestehende oder neue Anwendungen integriert werden. Auf diese Weise kann das Telematiksystem mit dem Bedarf eines Unternehmens wachsen. „Wir verstehen uns als moderner und flexibler Dienstleister, der sich ständig aufs Neue den logistischen Anforderungen der verladenden Wirtschaft stellt. Das soll auch für unsere Technik gelten", sagt Dariusz Danielewski.

Webseite: http://www.link.waw.pl/

Anzahl der Arbeitnehmer/-innen: 300
Flotte: 200
Tätigkeiten: Ganzfahrzeugladungen nach und aus Westeuropa,
Gefahrguttransporte, Spedition von Teilladungen
Arbeitsgebiete: Polen, Deutschland, Benelux, Frankreich
Anwendung: CarCube Bordcomputer
Integration in die Speditionssoftware InterLan SPEED